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Informationen für Eltern von Kindern mit Tracheostoma

· Aktualisiert 15.03.2026 · 4 Min. Lesezeit

Manche Kinder mit Fraser-Syndrom haben Fehlbildungen der Atemwege, die eine Tracheotomie notwendig machen — einen chirurgischen Eingriff, bei dem eine Öffnung in der Luftröhre angelegt wird. Das Leben mit einem Tracheostoma stellt Familien vor besondere Herausforderungen: Pflegeroutinen, technische Hilfsmittel, Notfallmanagement und die Organisation des Alltags müssen neu gelernt werden. Diese Seite gibt einen Überblick und verweist auf hilfreiche Anlaufstellen.

Was ist ein Tracheostoma?

Ein Tracheostoma ist eine chirurgisch angelegte Öffnung in der Luftröhre (Trachea), durch die das Kind über eine Trachealkanüle atmet. Der Eingriff wird notwendig, wenn die oberen Atemwege dauerhaft verengt oder blockiert sind — etwa durch angeborene Fehlbildungen wie die Kehlkopfatresie (CHAOS), die beim Fraser-Syndrom vorkommen kann.

Die Kanüle hält die Atemöffnung offen und wird je nach Bedarf regelmäßig gewechselt. Bei manchen Kindern ist das Tracheostoma eine vorübergehende Maßnahme, bei anderen bleibt es dauerhaft bestehen.