Kliniken & Operationen

HNO-Kliniken: Kehlkopf, Larynxatresie, Stenosen, Tracheostoma

· Aktualisiert 14.03.2026 · 11 Min. Lesezeit

Atemwegsfehlbildungen gehoeren zu den schwerwiegendsten Begleiterscheinungen des Fraser-Syndroms. Verengungen oder Verschluesse des Kehlkopfes — von der Larynxstenose bis zur kompletten Larynxatresie — koennen unmittelbar nach der Geburt eine intensivmedizinische Versorgung erfordern. Fuer betroffene Familien bedeutet das oft: Tracheostoma, lange Krankenhausaufenthalte und ein Alltag, der sich grundlegend veraendert. Dieser Artikel erklaert, welche HNO-Probleme beim Fraser-Syndrom auftreten, wie sie behandelt werden und was Eltern ueber Tracheostoma-Versorgung und chirurgische Optionen wissen sollten.

Atemwegsfehlbildungen beim Fraser-Syndrom

Wie haeufig sind Atemwegsprobleme?

Anomalien des Kehlkopfes und der Luftroehre gehoeren zu den sechs diagnostischen Hauptkriterien des Fraser-Syndroms (van Haelst et al., 2007). In einer Literaturuebersicht von 117 Faellen fanden Slavotinek und Tifft (2002), dass Atemwegsfehlbildungen zu den haeufigsten Manifestationen zaehlen. Eine spezialisierte Auswertung der Atemwegsmerkmale ergab, dass die subglottische Stenose — also eine Verengung unterhalb der Stimmlippen — die haeufigste Kehlkopfanomalie beim Fraser-Syndrom darstellt und in etwa 83 % der Atemwegsfaelle vorkommt (Lombardi et al., 2017).

Nicht jedes Kind mit Fraser-Syndrom hat Atemwegsprobleme. Das Spektrum reicht von leichten Verengungen, die kaum Symptome verursachen, bis zu kompletten Verschluessen, die ohne sofortige Intervention nicht mit dem Leben vereinbar sind. Die Schwere der Atemwegsfehlbildung ist einer der wichtigsten Faktoren fuer die Prognose im Neugeborenenalter.

Welche Formen gibt es?

Beim Fraser-Syndrom koennen verschiedene Fehlbildungen der Atemwege auftreten, einzeln oder in Kombination:

Fehlbildung Beschreibung Schweregrad
Larynxatresie Kompletter Verschluss des Kehlkopfes — kein Luftdurchgang moeglich Sehr schwer — lebensbedrohlich
Subglottische Stenose Verengung unterhalb der Stimmlippen (haeufigste Form) Variabel (Grad I–IV)
Larynxhypoplasie Unterentwicklung des gesamten Kehlkopfes Mittel bis schwer
Larynxmembran (Laryngeal Web) Membranoese Verengung zwischen den Stimmlippen Variabel
Trachealstenose Verengung der Luftroehre Variabel
Hoher Gaumen Veraenderung des Gaumens, kann Atmung beeinflussen Leicht bis mittel

Diese Fehlbildungen entstehen durch Stoerungen in der embryonalen Entwicklung, die mit den Genmutationen (FRAS1, FREM2 oder GRIP1) zusammenhaengen. Die gleichen Gene, die fuer Kryptophthalmus und Syndaktylie verantwortlich sind, beeinflussen auch die Ausbildung der Atemwegsstrukturen (Slavotinek & Tifft, 2002).

Larynxatresie und CHAOS

Die Larynxatresie — der komplette Verschluss des Kehlkopfes — ist die schwerste Form der Atemwegsfehlbildung beim Fraser-Syndrom. Sie fuehrt waehrend der Schwangerschaft zu einem Zustandsbild, das als CHAOS (Congenital High Airway Obstruction Syndrome) bezeichnet wird: Weil die fetale Lungenfluessigkeit nicht ueber den Kehlkopf abfliessen kann, stauen sich die Lungen auf, das Zwerchfell wird nach unten gedrueckt, und es entwickelt sich ein Hydrops fetalis (Fluessigkeitsansammlungen im Koerper des Ungeborenen).

Praenatale Diagnose

CHAOS wird typischerweise im praenatalen Ultraschall erkannt — oft schon im zweiten Trimester. Die charakteristischen Zeichen sind:

  • Stark vergroesserte, echodichte (hell erscheinende) Lungen
  • Invertiertes (nach unten gedruecktes) Zwerchfell
  • Erweiterte Luftroehre und Bronchien oberhalb der Blockade
  • Hydrops fetalis (Bauchwassersucht, Hautschwellung)
  • Placentomegalie (vergroesserte Plazenta)

Wenn diese Zeichen zusammen mit anderen Merkmalen des Fraser-Syndroms — etwa Syndaktylie oder Nierenfehlbildungen — gesehen werden, erhaertet sich der Verdacht auf eine Larynxatresie im Rahmen des Fraser-Syndroms (NORD, 2024).

Die EXIT-Prozedur

Bei praenataler Diagnose einer Larynxatresie wird die Geburt als geplanter Eingriff vorbereitet — durch eine sogenannte EXIT-Prozedur (Ex Utero Intrapartum Treatment). Dabei wird das Kind per Kaiserschnitt teilweise geboren, bleibt aber ueber die Nabelschnur mit der Plazenta verbunden, waehrend die Aerzte den Atemweg sichern — durch Intubation, Bronchoskopie oder sofortige Tracheotomie. Erst wenn der Atemweg gesichert ist, wird die Nabelschnur durchtrennt.

Die EXIT-Prozedur erfordert ein hochspezialisiertes Team aus Geburtshelfern, Neonatologen, HNO-Aerzten und Anaesthesisten. Sie wird nur an wenigen Zentren durchgefuehrt und muss sorgfaeltig geplant werden.

Fetoskopische Intervention

In einzelnen Faellen wurde bereits waehrend der Schwangerschaft eingegriffen. Kohl und Kollegen (2006) beschrieben die fetoskopische und ultraschallgesteuerte Dekompression der fetalen Luftroehre bei einem Ungeborenen mit Fraser-Syndrom und CHAOS durch Larynxatresie. Der Eingriff wurde in der 20. Schwangerschaftswoche durchgefuehrt: Ueber kleine Instrumente wurde die gestaute Lungenfluessigkeit abgeleitet. Innerhalb von Stunden normalisierte sich der Blutfluss, die Lungen verkleinerten sich, und der Hydrops bildete sich innerhalb von drei Wochen zurueck. Das Kind wurde schliesslich in der 29. Schwangerschaftswoche per EXIT-Prozedur geboren und konnte mit niedrigem Beatmungsdruck versorgt werden (Kohl et al., 2006).

Solche fetoskopischen Eingriffe sind aeusserst selten und werden nur an hochspezialisierten Zentren fuer Fetalchirurgie durchgefuehrt. Sie zeigen aber, dass selbst bei schwerer Larynxatresie therapeutische Optionen bestehen koennen.

Larynxstenose und Subglottische Stenose

Die subglottische Stenose — eine Verengung des Kehlkopfes unterhalb der Stimmlippen — ist die haeufigste Atemwegsanomalie beim Fraser-Syndrom (Lombardi et al., 2017). Anders als die komplette Larynxatresie laesst sie einen gewissen Luftdurchgang zu, kann aber je nach Schweregrad die Atmung erheblich einschraenken.

Gradeinteilung nach Myer-Cotton

Die Schwere einer subglottischen Stenose wird nach der international verwendeten Myer-Cotton-Klassifikation eingeteilt:

Grad Verengung Klinische Bedeutung
I 0–50 % Oft symptomarm, konservative Behandlung moeglich
II 51–70 % Belastungsdyspnoe, oft chirurgische Behandlung noetig
III 71–99 % Ruheatemnot, chirurgische Behandlung notwendig
IV 100 % (kein Lumen) Kompletter Verschluss, Tracheostomie erforderlich

Symptome

Die Symptome haengen vom Grad der Verengung ab:

  • Stridor — ein pfeifendes oder ziehendes Atemgeraeusch, besonders bei Einatmung (inspiratorischer Stridor)
  • Atemnot — zunaechst bei Belastung (Schreien, Trinken), bei hoeheren Graden auch in Ruhe
  • Einziehungen — sichtbares Einziehen der Haut zwischen den Rippen oder am Hals bei der Einatmung
  • Heisere oder leise Stimme — durch veraenderte Schwingung der Stimmlippen
  • Zyanose — Blaufaerbung der Lippen oder Haut bei schwerer Atemnot
  • Fuetterungsprobleme — Schwierigkeiten beim Trinken durch Koordination von Atmen und Schlucken

Bei leichten Stenosen (Grad I) koennen die Symptome erst bei Atemwegsinfekten auffaellig werden, wenn die ohnehin verengte Stelle zusaetzlich anschwillt.

Chirurgische Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad:

  • Grad I–II: Beobachtung moeglich, manchmal endoskopische Erweiterung (Ballondilatation, Laserbehandlung). Bei Saeuglingen kann sich eine milde Stenose mit dem Wachstum verbessern.
  • Grad II–III: Cricoid-Split-Verfahren — der Ringknorpel (Cricoid) wird vorne und/oder hinten gespalten und mit einem Knorpeltransplantat (meist aus einer Rippe) erweitert. Diese Operation heisst laryngotracheale Rekonstruktion (LTR) und ist der Standardeingriff bei mittelschwerer bis schwerer subglottischer Stenose bei Kindern.
  • Grad III–IV: Cricotrachealresektion (CTR) — der verengte Abschnitt wird komplett entfernt und die gesunden Enden werden miteinander verbunden. Dieses Verfahren kommt bei schweren Stenosen und laryngealen Membranen (Webs) zum Einsatz.

Bei Kindern mit Fraser-Syndrom kann die Entscheidung fuer ein bestimmtes Verfahren komplexer sein als bei isolierter Stenose, weil oft gleichzeitig andere medizinische Probleme behandelt werden muessen — etwa an den Augen, Haenden oder Nieren. Die Planung erfolgt daher immer interdisziplinaer.

Das Tracheostoma

Was ist ein Tracheostoma?

Ein Tracheostoma ist eine chirurgisch angelegte Oeffnung in der Luftroehre (Trachea), durch die eine Kanuele eingefuehrt wird, die das Atmen ermoeglicht. Bei Kindern mit Fraser-Syndrom und schwerer Atemwegsverengung oder -verschluss ist ein Tracheostoma oft die erste und wichtigste lebensrettende Massnahme — manchmal direkt nach der Geburt, manchmal geplant im Rahmen einer EXIT-Prozedur.

Ein Tracheostoma ist in den meisten Faellen keine dauerhafte Loesung, sondern eine Bruecke: Es sichert die Atmung, waehrend das Kind waechst und weitere chirurgische Optionen moeglich werden.

Alltag mit Tracheostoma

Fuer Eltern ist das Tracheostoma anfangs oft beaengstigend. Mit guter Schulung und Unterstuetzung wird die Versorgung jedoch Teil des Alltags. Wichtige Aspekte sind:

  • Kanuelenwechsel: Die Trachealkaenuele muss regelmaessig gewechselt werden — je nach Typ alle 1–4 Wochen. Eltern werden angeleitet, dies selbst durchzufuehren.
  • Absaugung: Sekret muss regelmaessig aus der Kanuele abgesaugt werden, besonders bei Infekten oder vermehrter Schleimproduktion.
  • Feuchte Atemluft: Da die Atemluft nicht mehr ueber Nase und Mund befeuchtet und erwaermt wird, brauchen Kinder mit Tracheostoma oft eine kuenstliche Befeuchtung — etwa durch eine feuchte Nase (HME-Filter) auf der Kanuele.
  • Sprachentwicklung: Ein Tracheostoma veraendert den Luftstrom und kann die Stimmbildung erschweren. Sprechventile koennen helfen, den Luftstrom ueber die Stimmlippen zu lenken — vorausgesetzt, der Kehlkopf laesst dies zu. Fruehe logopädische Begleitung ist wichtig.
  • Baden und Schwimmen: Baden ist mit Vorsichtsmassnahmen moeglich, Schwimmen hingegen nicht. Wasser darf nicht in die Kanuele gelangen.
  • Notfallvorsorge: Eltern erhalten Notfallsets und werden in Wiederbelebungsmassnahmen geschult. Einige Familien nutzen Ueberwachungsmonitore, besonders nachts.

Selbsthilfegruppen und spezialisierte Kinderkrankenpflegedienste koennen Familien im Alltag mit dem Tracheostoma unterstuetzen.

Dekanuelierung — wann kann die Kanuele entfernt werden?

Die Entfernung der Trachealkaenuele (Dekanuelierung) ist das langfristige Ziel fuer viele Kinder mit Tracheostoma. Ob und wann dies moeglich ist, haengt von der zugrundeliegenden Atemwegsfehlbildung und deren Behandlung ab.

Die Gesellschaft fuer Paediatrische Pneumologie (GPP) im deutschsprachigen Raum hat ein strukturiertes Dekanuelierungsverfahren entwickelt (Strzelczyk et al., 2023). Dieses umfasst:

  1. Ambulante Ersteinschaetzung: Detaillierte Anamnese, Untersuchung und Sprechventiltest
  2. Stationaere Abklaerung: Schlafuntersuchung (Polysomnografie), Atemwegsendoskopie, ggf. Kanuelenanpassung
  3. Endoskopische Beurteilung: Kontrolle, ob der Atemweg ausreichend weit ist
  4. Probeokklusion: Kanuele wird temporaer verschlossen, Atmung ueber den natuerlichen Atemweg ueberwacht
  5. Dekanuelierung: Entfernung der Kanuele unter stationaerer Ueberwachung

Die Dekanuelierung erfordert ein interdisziplinaeres Team aus HNO-Aerzten, Pneumologen, Phoniatern und spezialisierten Pflegekraeften. Bei Kindern mit Fraser-Syndrom haengt der Erfolg massgeblich davon ab, ob die zugrundeliegende Stenose oder Atresie chirurgisch ausreichend behandelt werden konnte. Nicht alle Kinder koennen dekanueliert werden — manche benoetigen die Kanuele langfristig oder dauerhaft.

Chirurgische Optionen zur Atemwegserweiterung

Die modernen chirurgischen Verfahren zur Behandlung von Kehlkopf- und Luftroehrenverengungen bei Kindern haben sich in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt. Die wichtigsten Verfahren im Ueberblick:

Verfahren Indikation Prinzip
Endoskopische Ballondilatation Leichte Stenose (Grad I–II) Erweiterung der Verengung mit einem aufblasbaren Ballon
Laryngotracheale Rekonstruktion (LTR) Mittlere bis schwere Stenose (Grad II–III) Spaltung des Ringknorpels + Einsetzen eines Rippenknorpeltransplantats
Cricotrachealresektion (CTR) Schwere Stenose (Grad III–IV), Larynxmembran Entfernung des verengten Abschnitts + End-zu-End-Verbindung
Posteriore Cricoid-Spaltung Hintere Stenose Spaltung des hinteren Ringknorpels + Transplantat
Stent-Einlage Temporaere Stuetzung nach Rekonstruktion Roehrchenfoermiger Platzhalter haelt den Atemweg offen

Welches Verfahren zum Einsatz kommt, entscheiden die behandelnden HNO-Aerzte auf Basis der Endoskopie-Befunde, des Alters und des Gesamtzustands des Kindes. Haeufig sind mehrere Eingriffe notwendig, bis ein stabiler Atemweg erreicht ist.

Langzeitbetreuung und interdisziplinaere Versorgung

Kinder mit Fraser-Syndrom und Atemwegsfehlbildungen benoetigen eine langfristige, koordinierte Betreuung durch verschiedene Fachdisziplinen:

  • HNO-Heilkunde: Regelmaessige Endoskopien, chirurgische Eingriffe, Tracheostoma-Management
  • Paediatrische Pneumologie: Lungenfunktion, Schlaflabor, Dekanuelierungsplanung
  • Logopaedie: Sprach- und Sprechentwicklung, Sprechventil-Anpassung, Schlucktherapie
  • Neonatologie/Intensivmedizin: Erstversorgung nach Geburt, Beatmung
  • Paediatrie: Gesamtkoordination, Entwicklungsfoerderung
  • Sozialpaediatrie: Hilfsmittelversorgung, Pflegegrad, Fruehfoerderung
  • Spezialisierte Kinderkrankenpflege: Haeusliche Versorgung, Elternschulung

An vielen Universitaetskliniken gibt es Atemwegssprechstunden oder Aerodigestiv-Zentren, die diese Fachdisziplinen unter einem Dach zusammenbringen. Fuer Kinder mit seltenen Erkrankungen wie dem Fraser-Syndrom ist die Anbindung an ein solches Zentrum besonders wertvoll, weil die Aerzte Erfahrung mit komplexen Atemwegsfehlbildungen haben.

Der Weg von der Erstversorgung ueber chirurgische Korrekturen bis zur moeglichen Dekanuelierung kann sich ueber Jahre erstrecken. Fuer die Familien bedeutet das: Geduld, enge Zusammenarbeit mit dem Behandlungsteam und oft eine beachtliche Umstellung des Alltags. Gleichzeitig zeigen die Fortschritte der paediatrischen Atemwegschirurgie, dass heute Optionen bestehen, die vor zwei Jahrzehnten noch nicht verfuegbar waren.

Kliniken mit Fraser-Syndrom-Erfahrung (historische Referenzen)

Auf der frueheren Website fraser-syndrom.de wurden folgende Kliniken fuer den HNO-Bereich genannt. Diese Angaben stammen aus dem Jahr 2008 und koennen veraltet sein — Aerztenamen, Zustaendigkeiten und Kontaktdaten haben sich moeglicherweise geaendert. Bitte pruefen Sie die aktuellen Informationen direkt bei den Einrichtungen.

Kinderklinik Amsterdamer Strasse, Koeln

2008 wurde hier Belegarzt Dr. Christian Puder (Facharzt fuer HNO-Heilkunde, Plastische Operationen, Stimm- und Sprachstoerungen) als Ansprechpartner genannt. Die Klinik Koeln-Riehl (Amsterdamer Str. 59, 50735 Koeln) war damals ein Anlaufpunkt fuer Kinder mit Fraser-Syndrom und HNO-Problemen.

Kliniken Maria Hilf, Moenchengladbach

Die Klinik fuer HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie unter Prof. Dr. Michael Vollrath hatte 2008 ausdruecklich Erfahrung mit der operativen Rekonstruktion bei Larynxatresie — eine aeusserst seltene Expertise, die fuer Familien mit Fraser-Syndrom von besonderem Interesse war.

Hinweis fuer Eltern: Bei der Suche nach spezialisierten HNO-Kliniken empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit den paediatrischen HNO-Abteilungen der Universitaetskliniken in Ihrer Naehe. Viele Universitaetskliniken haben spezialisierte Atemwegssprechstunden fuer Kinder. Die Gesellschaft fuer Paediatrische Pneumologie (GPP) und die Deutsche Gesellschaft fuer HNO-Heilkunde koennen ebenfalls bei der Vermittlung helfen.

Quellen

  1. Kohl, T., Hering, R., Bauriedel, G., Van de Vondel, P., Heep, A., Kempe, A., Gembruch, U. & Breuer, J. (2006). Fetoscopic and ultrasound-guided decompression of the fetal trachea in a human fetus with Fraser syndrome and congenital high airway obstruction syndrome (CHAOS) from laryngeal atresia. Ultrasound in Obstetrics & Gynecology, 27(1), 84–88. PubMed
  2. Lombardi, A. et al. (2017). Airway features in Fraser syndrome: Case report and literature review. International Journal of Pediatric Otorhinolaryngology. ScienceDirect
  3. National Organization for Rare Disorders (NORD). (2024). Fraser Syndrome. rarediseases.org
  4. Slavotinek, A. M. & Tifft, C. J. (2002). Fraser syndrome and cryptophthalmos: Review of the diagnostic criteria and evidence for phenotypic modules in complex malformation syndromes. Journal of Medical Genetics, 39(9), 623–633. PMC
  5. Strzelczyk, C. et al. (2023). Tracheostomy decannulation in children: A proposal for a structured approach on behalf of the working group chronic respiratory insufficiency within the German-speaking society of pediatric pulmonology. Pediatric Pulmonology. PubMed
  6. van Haelst, M. M. et al. (2007). Fraser syndrome: A clinical study of 59 cases and evaluation of diagnostic criteria. American Journal of Medical Genetics Part A, 143A(24), 3194–3203. PubMed